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FAQ - Frequently Asked Questions zum Thema Aquarium-Rückwand

Coridoras robbineae

Da immer wieder ähnliche Fragen zum Thema Aquarium-Rückwand auftreten:

Acryllack auf WASSER- LÖSLICHER BASIS ist nicht schädlich für die Fische. Es gibt bisher keinen einzigen nachweisbaren Fall! Auch habe ich bisher keine Blasenbildung erkennen können, wie ich in einem Beitrag lessen konnte.

Sofern der Zement (es geht jeder handelsübliche Zement oder auch Fliesenkleber) unter einer mehrfachen (mindestens vier besser fünf Schichten) Schutzschicht ist, ist die Gefahr einer Verkalkung des Wassers extrem niedrig. Ich habe einige Harnischwelse, die nicht gerade zimperlich sind und bis heute ist noch keine Beschädigung zu sehen. Vorsichtig sollte man mit spitzen Gegenständen sein. mit etwas Kraft macht man die "Schutzhaut" natürlich kaputt. Die gesamte Aquarienrückwand - also ALLE Seiten - müssen versiegelt werden, da Styropor trotz gegenteiliger Behauptung Wasser aufnehmen kann (nicht viel, aber es kann trotzdem etwas ins Aquariumwasser gelangen).

Zum Versiegeln der Aquariumrückwand wird auch gerne Epoxydharz verwendet. Die Verarbeitung dieses Materials muss aber exakt vorgenommen werden, sonst wird es entweder nicht richtig hart und "dampft" im Aquarium weiter oder es wird porös. Ich habe bis heute keine sichtbaren Probleme mit Acryllack. Epoxy ist auch recht teuer (ca. 17.- € das Kilo für lebensmittelechten Epoxy der nach der Trinkwasserverordnung zertifiziert ist).

Nachtrag 11.06.2005: Ich baue derzeit eine neue Rückwand, da mir an der alten Version das eine oder andere nicht gefällt, bzw. fehlt. An der neuen Aquarienrückwand werde ich einmal Epoxydharz ausprobieren und berichte Euch darüber. Unter anderem natürlich auch, ob es an der alten Rückwand irgendwelche Schäden gab, die im Betrieb nicht erkennbar waren.

Von einer netten Leserin bekam ich den Tipp, statt Styropor Styrodur zu verwenden. "Es ist viel einfacher zu bearbeiten und macht lange nicht soviel Sauerei, weil es viel feiner ist." (Danke an Jaqueline)

Nachtrag 11.06.2005: Bei meiner zweiten Aquariumrückwand habe ich nun auch Styrodur verwendet. Die Arbeit damit ist wirklich viel angenehmer. Die Struktur einzuarbeiten ist zwar ein wenig mühseliger aber der Abfall ist wirklich unbedeutend. Da Styrodur dichter ist, werden Unachtsamkeiten mit dem Lötbrenner oder Heissluftfön nicht so schnell bestraft wie bei Styropor. Einziger Nachteil: Es ist teurer als Styropor.

Zur Einfärbung des Zements sollte die allseits bekannte Abtönfarbe, wie man sie auch zum Malern verwendet, genommen werden. Nehmt zwei bis drei verschiedene Farbtöne, um realistische Wirkung zu bekommen. Plakafarben sollen auch ungiftig und damit verwendbar sein. Ich weiss allerdings nicht, ob man sie direkt mit Zement verwenden oder sie nur nachträglich aufgetragen werden kann.

... wird fortgesetzt....

 

Ich bin natürlich gerne bereit, Eure Fragen zu beantworten und versuche, sie so schnell wie möglich zu beantworten. rueckwandhkroeger.de

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