FAQ - Frequently Asked Questions
Tipp: Schaut mal in meinem Frequently Asked Questions (FAQ) -Bereich nach! Dort habe ich einige Tipps zum Thema Rückwand, Materialien und Verarbeitung eingestellt!
Tagebuch zum Bau meiner Aquarienrückwand - Teil 1
01.03.2003:
So! Ich habs wahr gemacht.
Großeinkauf bei OBI. Der hat irgendwie immer alles, was man so für den Bau einer Rückwand braucht. Naja! Fast alles. Den schwarzen Aquariensilikon hatten sie nicht, aber das lag wohl eher an der winzigen Filiale.
Um 46,45 Euro leichter verlasse ich den OBI Markt und fahre mit folgenden Sachen nach Hause:
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- 8 Styroporplatten a' 100x50x5cm (Stück 1.- Euro, weil Ecken abgebrochen waren)
- 1 Kleber für Styropor
- 1 Spachtel
- 1 Acryllack, wasserlöslich
- 10 kg Zement
- 1 Stahlbürste
- 2 Pinsel (versch. Grössen)
- 3 Abtönfarben (versch. Farben)
- 1 Verdünner zum Reinigen
- Dazu kommen: Scharfes Messer, Meterstab, Lötkolben, Edding zum Anzeichnen
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Zuhause angekommen, ging ich auch gleich an die Arbeit.
Da ich einen Tiefeneffekt bei meiner Rückwand erzeugen will, waren mir 5cm dicke Platten nicht recht. Lt. Auskunft von netten OBI-Mann von nebenan gibt es dickere Platten eher selten, da allgemein eher die 5cm starken verwendet werden. So nahm ich die doppelte Menge an Platten und klebte sie zusammen. So bekomme ich eine schöne 10cm dicke Rückwand, in die ich sogar Höhlen einarbeiten kann. Allerdings war ich aus Sicherheitsgründen sehr großzügig mit dem Kleber (Sicher ist sicher!) und werde Montag noch einen nachkaufen müssen.
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Rückwand Überwasser:
Nachdem dieser Arbeitsschritt getan war, ließ ich den Kleber erst einmal eine Stunde antrocknen. Als nächstes schnitt ich die Platten mit einem scharfen Messer die Grundmaße des Aquariums zu. Dann stellte ich die Rückwand so auf, wie sie dann auch auf dem Becken stehen würde und zeichnete die erste Schnittform. Die kann man auch noch sehen. :-)
Nach einem "Beratungsgespräch" mit meiner Freundin (andere Menschen haben andere Ideen und fragen kostet nichts!) fiel die endgültige Form, wie auf dem Bild aus. Natürlich wird sich diese auch noch ein wenig ändern aber die Grundform steht nun. Der Unterwasserteil wird auch über Eck gehen, da mein Aquarium ja in der Ecke steht.
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03.03.2003:
Heute war ich nochmal bei OBI. Nochmal Styroporkleber kaufen und 2 zusätzliche Styroporplatten, die Samstag im Glücksrausch nicht miteinberechnet hatte.
Wieder daheim habe ich ersteinmal die abgemessenen Styroporplatten auf das Aquarium gesetzt und siehe da: FEHLER!
Ich hatte beim Abmessen völlig ausser Betracht gelassen, dass ich das Becken später jeweils 5cm von der Wand entfernt aufstellen werde, da ich die Rückwand hinten für mehr Stabilität überlappen lassen will. Okay! Denk ich mir, dann fertige ich halt noch Stützen an, damit die "über-eck-verbindung" auch stabil wird. Ich kann Euch nur empfehlen, die Rohbau Rückwand immer und immer wieder am/im Becken auf Paßgenauigkeit zu prüfen. Ich werde das ab jetzt auf alle Fälle tun!
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Danach habe ich noch die Aussparung für Ansaug- und Ausströmrohr (erst abgemessen!) ausgeschnitten und in alle drei Rückwandteile eine Nut eingeschnitten, die dann, wie schon erwähnt, mehr Stabilität gibt. Das wars es dann auch schon für heute, da dieser kleine Fehler mit der Ablängung ersteinmal wieder 24 Stunden Trockenzeit für den Styroporkleber benötigt.
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05.03.2003
Frisch ausgeruht von Faschingsstress *g* ging ich heute wieder ans Werk. Heute war das Zusammenkleben der drei Einzelteile und die ersten "Gehversuche" in Sachen Strukturen geben dran. Vorerst aber schnitt ich die Rückwand für die beiden Blumentöpfe (rechteckig für Hydrokulturen) zu und passte alles exakt an. Danach fertigte ich noch Blender an, die dann vor die Blumentöpfe geklebt werden.
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Ich schnitt ein paar von den "Abfall"-Styroporblöcken zu, die ich dann auf verschiedene Stellen auf die Rückwand klebte. Später machte ich dann Aussparungen daraus, um weitere Blumentöpfe, bzw. Pflanzen einsetzen zu können.
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Nun fing ich an, der gesamten Rückwand mit dem Lötkolben zu Leibe zu rücken. Das ging auch eine ganze Weile gut, bis unsere Hauptsicherung rausfiel. Woran es genau lag, kann ich nicht genau sagen. Vielleicht mochte mein Lötkolben nicht die non-stop Hitze. Naja! Wo gings dann mal wieder hin......? JAPP! In den OBI. Gasbrenner kaufen. Mit dem ging es dann auch recht flott voran und ich "verunstaltete" ersteinmal die grösste Fläche. OHWEH! Wie das aussieht!? Wie soll das was werden? Das soll natürlich aussehen und nicht wie .... hmmm! Ich kann nicht einmal ausdrücken, wie seltsam das aussah. Sehr unnatürliche Strukturen.
Weil ich es dann zu einen nicht mehr erwarten konnte und zum anderen wissen wollte, wie es nun mit Zement aussieht, mischte ich eine kleine Menge zusammen und packte guten Mutes meinen kleineren Pinsel. Ich wurde nicht enttäuscht. Durch den Zement werden die kleinen Löcher, die sich durch das Erhitzen bilden, einfach geschlossen und es sieht aus wie ein Stein. WOW! Leider wird es gerade dunkel und ich muss für heute Schluss machen.
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So sieht das Ganze mit ein wenig Zement aus. Morgen werde ich gleich in aller Früh weitermachen. Dann heisst es, fleissig Zement und Farben mischen.
Übrigens: Als ich mit Lötkolben / Messer / Gasbrenner anfing, Strukturen ins Styropor zu brennen, bzw. schneiden, hatte ich keinen Plan, wie oder wo! Keine Angst. Irgendwie ergibt sich das von ganz allein und alsbald flutscht es nur so. :-)
Macht das bitte draussen mit dem Einbrennen der Struktur. Es entwickeln sich so richtig eklige Gase, die nicht gesund sein können. Zudem ist der Styroporabfall wesentlich leichter zu entfernen. In der Wohnung klebt es wegen der statischen Aufladung überall fest!
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06.03.2003
Endlich sehe ich (fast) kein Styropor mehr! :-)
Heute habe ich, wie versprochen, fleissig Zement angemischt und eingefärbt. Vorwiegend habe ich Erdtöne abgemischt und dann wohin der Pinsel mich geführt hat auf der Rückwand verteilt. Leider ist noch nicht alles getrocknet und ich muss bis morgen warten, um das Ergebnis zu sehen. Die beider hellen Bereiche sind die Zementierung von gestern. Ohne Farbe. Ein Riesenunterschied finde ich.
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Hier kann man eine kleine Höhle entdecken. Leider hatte ich den Gasbrenner einmal etwas zu lange an der Wand und nun habe ich ein Loch hintenraus (heller Fleck). Aber da habe ich auch schon eine nette Idee!
Lasst Euch überraschen! :-)










