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Tagebuch zum Bau meiner Aquarienrückwand - Teil 3

Die Hydrokulturbehälter

Hier kann man noch schön meine Hydrokulturtöpfe sehen. Bald nicht mehr. Sie werden noch besser "getarnt". Später wird über ein T-Stück ein Luftschlauch zu den Hydros geleitet und die Pflanzen somit gegossen und dadurch auch fleissig Phosphat und Nitrat aus dem Wasser gefiltert.

 

 


 

Die fertige emerse Rückwand

14.03.2003 Eigentlich dachte ich ja, daß ich heute mit den Rückwänden fertig werde. Leider hatte ich in der Höhle der Seitenwand (unter Wasser) eine Stelle übersehen. Also nocheinmal Zement anmischen, warten und Acryllack drüber. Dann überkam es mich und ich musste bei Rück- als auch Seitenwand noch die eine oder andere Veränderungen vornehmen. Morgen werde ich dann die letzten Schichten Lack drauf machen und dann stell ich sie ausser Sichtweite. Sonst kommen noch mehr Einfälle und ich bekomme die Wände niemals fertig. :-)
Die emerse Rückwand hat heute ihren letzten Feinschliff bekommen und ist jetzt fertig.

 


 

Details der emersen Rückwand

Kleine Verfeinerungen mit grossem Effekt:
Nachdem ich eine etwas dickere Schicht Acryllack aufgetragen habe, gab ich etwas Quarzsand darauf und es sieht nun aus, als wäre von (irgendwo) weiter oben Sand herabgerieselt. Ähnlich bin ich auch bei den beiden submersen Wänden vorgegangen. Das Re-Design bekommt ihr demnächst zu sehen.
Frustriert, wie ich doch irgendwie wegen der Warterei war, gings heute mal nicht zum Obi, sondern zum Hagebaumarkt. Ist ein wenig mehr wie Apotheke aber er hatte.... schwarzes Silikon! ;-)
Und wo ich gerade schonmal da war, habe ich mir gleich Feuchtraum-Überputzsteckdosen mitgekauft und sie im Unterschrank montiert. Maßgeschneidert, wie bald alles am Becken. *g*

 


 

Die eingepasste Rückwand

17.02.2003
So! Die Rückwand ist nun endgültig fertig.
Nach langer Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, Rück- und Seitenwand nicht miteinander zu verkleben. Einfacher Grund:
Sollte mir nach einem neuem Aquarium sein, kann ich die Teile wieder verwenden und muss nichts beschädigen. Achja. Die Wände sind so dermaßen fest im Becken, dass ich mir die Gewichtserhöhung (Zement) hätte sparen können.

Edit 25.04.2005:
Während ich hier gerade die neue Homepage anpasse, würde ich niemals auf den Gedanken kommen, die alte Rückwand nochmal zu verwenden.
Im Gegenteil: Ich sinniere gerade, ob ich nicht nochmal eine weitere für dieses Becken baue. Allein die Erinnerung an der Spaß lässt es in meinen Fingern kribbeln.

 


 

Die Rohrleitungen zum Filter

Heute habe ich, um die Entzugserscheinungen vom Malern und Zementieren zu kompensieren, PVC Rohre für den Filter verlegt. Kaum zu glauben, was da für Arbeit dahintersteckt. Da muss alles exakt passen, sonst sind wieder ein paar Euro dahin, denn der PVC Kleber wird recht schnell fest. Glücklicherweise ist alles gut gelaufen und sie verbrauchen sogar weniger Platz als die EHEIM Rohre.

 

 

 


 

Die Rohrverlegung im Schrank

Hier kommen Ab- und Zulaufrohr in den Schrank. Unter dem Regalbrett steht dann der EHEIM 2128 (wenn er nur schon da wäre). Verbunden wird dann alles mit einem kleinen Stück Schlauch. Der Rest ist fest montiert.

Ausserdem habe ich bei Ebay noch einen 70 Watt HQI Strahler ersteigert, der zusätzlich für mehr Licht für die emersen Pflanzen sorgen wird. Die Elektrik habe ich heute auch dafür vorbereitet.
Aber jetzt heisst es ersteinmal warten.
Voraussichtlich am Samstag werde ich das Aquarium das erste Mal füllen und den Filter (falls er bis dahin da ist) in Betrieb nehmen. Danach heisst es täglich Wasserwerte messen. Vor allen die KH Werte. Kontrolle, ob ich die Rückwände auch sauber versiegelt habe.

 


 

Verlegung des MICRO DRIP Systems

18.02.2003
Heute war wieder einkaufen angesagt. Diesmal beim Dehner. Scheint der einzigste Laden in der kalten Jahreszeit zu sein, bei dem man das GARDENA Micro-Drip-System bekommt.
Wozu das gut ist?
Mit diesem System kann man im wahrsten Sinne tröpfchenweise Pflanzen giessen. Eingentlich für Balkon, Gewächshaus und Garten gedacht, kann man es auch für die Aquaristik/Terraristik zweckentfremden. Bei meinem Becken, um die Pflanzen im emersen Teil zu gießen.
Auf dem Bild kann man schön die Leitungen erkennen.

 


 

Zulauf zum MICRO DRIP System

Gespeist wird das Ganze über den Filter. Es gibt (auch von GARDENA) ein T-Stück, daß von 16mm auf 4,3mm reduziert. Somit kann ich einen gewöhnlichen Luftschlauch aus der Aquaristik verwenden. Zur Mengenregulierung habe ich noch einen Hahn zwischengeschaltet. Es ist zwar momentan gut sichtbar aber das werde ich noch mit Pflanzen tarnen.
Auf dem Bild kann man auch das etwas zu groß geratene Loch für den Auslauf sehen. Dieses werde ich mit grober Filtermatte (wie beim Hamburger Mattenfilter) abdichten, so daß keine kleinen Fische da durch können. Getarnt wird es dann mit Javamoos.

 


 

MICRO DRIP Auslauf

Hier kann man den Auslauf des Micro-Drip-Systems erkennen. Das Wasser tröpfelt langsam in die einzelnen "Behälter". Sollte einer die dieser Pflanzenbehälter einmal überlaufen, fließt das Wasser wieder ins Becken. Zur Sicherung der Dichtigkeit werde ich noch emerse und submerse Rückwand mit Silikon zusammenkleben. Sollte eigentlich aufgrund meiner Konstruktion keine Probleme geben aber sicher ist sicher! :-)

 


 

Die fertige Rückwand

29.03.2003 Heute ist es endlich geschafft. Die Wand konnte lang genug auslüften und die ersten Liter Wasser ins Becken. In den emersen Teil habe ich schon die ersten Pflanzen eingesetzt (Orchideen und Bromelien folgen noch) und im Wasser sind Anubias, Cryptocorynen und Vallisnerien eingepflanzt.
Die CO2 Anlage ist auch schon in Betrieb und der Filter hält, was er verspricht. Leider musste ich entgegen meines Vorhabens, einen Diffusor für die CO2 Anlage zu verwenden, doch einen Reaktor (Dupla) einbauen und habe nun wieder ein Teil mehr im Aquarium. Funktionalität geht eben vor.

 


 

Komplettansicht des "neuen" Aquariums

Links oben kann man den zusätzlichen HQI Strahler sehen. Er sorgt für genügend Licht für die emersen Pflanzen, die mit Aqualit als Hydrokultur gehalten werden. Rechts neben das Aquarium wird noch eine grosse Pflanze (Ficus, Monstera oder Schefflera) gestellt.

Edit 25.04.2005:
Es wird  (endlich!) eine Monstera deliciosa (Fensterblatt), die gerade großgezogen wird.

 

 


 

FAZIT:
Ein Rückwand zu bauen ist sehr kostengünstig, relativ einfach zu fertigen und man kann seine eigenen Ideen mit einbringen. Der Zeitaufwand ist allerdings immens und die zusätzliche Wartezeit, bis das Aquarium wieder mit Wasser gefüllt werden kann, lang. Es lohnt sich aber auf alle Fälle und ich bereue es nicht.
In meinem Fall sind die Kosten doch etwas höher geworden als ich dachte, doch habe ich viel Zusätzliches gekauft (HQI Lampe, Elektrik, PVC Rohre, etc.) und die Reinkosten der BEIDEN Rückwände (im und über Wasser) belaufen sich auf etwa 60.- Euro. Wenn ich dagegen eine Back2Nature Wand im Preis vergleiche..... naja! Vergleichen?!
Meine Freundin beispielsweise sitzt momentan lieber vor meinem fast leeren (5 Ancistrusbabys machen gerade die Algen platt - Stand 08.04.2003) Aquarium als vor ihrem eigenen!
Ich möchte hiermit auch jeden ermutigen, dem diese Idee gefällt, es wirklich anzupacken. Es kommt einem am Anfang schlimmer vor, als es dann letztendlich ist.
Sollte es Fragen, Kritik oder Sonstiges geben, mailt mir einfach: rueckwandhkroeger.de


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